Im fränkischen Kornburg freut sich Koch Sascha auf die Hilfe von Frank Rosin – doch der „raue Ton“ des Sternekochs macht dem 34-Jährigen zu schaffen.
Das „Orgelstübchen“ in Franken steht kurz vor dem finanziellen Ruin. Koch Sascha greift nach dem letzten Strohhalm und wendet sich an Starkoch Frank Rosin. Vor Kritik schreckt der 34-jährige Koch nicht zurück, das habe er schließlich in seiner Ausbildungszeit schon erlebt. „Frank ist jemand, der über mehrere Generationen bekannt ist und den mit ins Boot zu holen – da gibt es glaube ich keinen besseren für“, ist sich Sascha sicher. Doch schon nach dem ersten Probeessen fällt Rosins Urteil ernüchternd aus.
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Für den schlechten organisatorischen Ablauf macht er vor allem Sascha verantwortlich. „Du hast ohne Plan dein Essen rausgeschickt“, kritisiert Rosin. Auch die Dekoration im Gasthof passt dem Starkoch nicht. „Das ist wirklich schrecklich“, betont er. „Findet ihr das schön?“, fragt Rosin. „Von Grund auf finde ich es schon sehr schön hier – aber es sieht nicht professionell aus“, entgegnet Sascha. Rosin lässt das nicht gelten und kontert: „Ich glaube dir kein Wort – ansonsten hättest du für mich nicht alle Tassen im Schrank!“
Auch beim Coaching nimmt Rosin kein Blatt vor den Mund. Als Sascha ihn fragt, wie man den geschnittenen Salat so vorbereite, dass er auch am nächsten Tag noch verwendbar ist, platzt Rosin der Kragen: „Finde ich jetzt wirklich geil, dass du mich das fragst…Sind da irgendwelche Synapsen eingefroren?“ Für Sascha ist der raue Umgangston nun noch nicht ganz so leicht anzunehmen, wie gedacht. Zudem betont Rosin, dass ihn seine Konkurrenz im Ort „an die Wand kochen“ würde. Das arbeitet in Sascha und am nächsten Tag sucht er das Gespräch mit dem TV-Koch. „Du reißt mein Selbstwertgefühl auf den Boden“, wirft er ihm vor.
Rosin reagiert gereizt: „Wenn du mir so kommst, les' ich dir komplett die Leviten.“ Sein Probekochen sei für ihn „so schrecklich gewesen“, dass er deshalb entschieden hätte, nichts zu essen. „Du hast den Blick für dein eigenes Dilemma nicht“, hält er Sascha vor. Und rät seinem Gegenüber: „Wenn du schlau bist, hörst du mir zu.“
Kurz darauf schlägt er versöhnliche Töne an: „Du bist ein unternehmerisches Greenhorn…Was meinst du wie ich angefangen habe? Wie ein Idiot habe ich ausgesehen.“ Für Sascha motivierende Worte: „Das ist ein extrem reifes Denken, ich hoffe, dass ich da auch irgendwann hinkomme.“ Beim zweiten Probeessen kann Sascha schließlich überzeugen: Er erhält 4,5 von fünf möglichen Sternen. Einen letzten Rat hat der Starkoch trotzdem noch für ihn: „Arbeite an dir!“
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