Die E-Wende ist auch bei Mazda angekommen. Das beweist der CX-6e vom japanischen Autohersteller. Was der SUV kann, erfährst du hier.
Erst die Limousine und jetzt das SUV: Mit dem schicken CX-6e nimmt Mazda elektrisch Fahrt auf. Die Japaner waren beim E-Auto eher Spätstarter. Doch der neue Stromer zeigt, dass sich Warten lohnen kann: kraftvoller Heckantrieb, bis zu 484 Kilometer Reichweite (Stadt: 610) und ein eigenständiger Auftritt wie aus dem Designstudio. Flach, breit und fast 4,85 Meter lang, sieht seine Silhouette bereits im Stillstand nach Bewegung aus – stets bereit zum Sprung.
Beim ersten Fahren fällt vorallem eines auf: Ruhe. Der Heckmotor schiebt mit 258 PS und 290 Nm Drehmoment an, ohne großes Theater. Tempo 100 ist nach 7,9 Sekunden erreicht, bei 185 km/h endet der Vortrieb. Das auf europäische Straßen abgestimmte Fahrwerk gibt dem 2,2-Tonner spürbare Rückmeldung. Noch dazu lässt sich der Fünftürer erfreulich agil bewegen. Am Schnelllader können bis zu 200 kW fließen; von zehn auf 80 Prozent soll die Batterie unter optimalen Bedingungen in 24 Minuten geladen sein.
Der Innenraum wirkt auf Anhieb einladend: Rundum gibt es reichlich Platz, eine hochwertige Verarbeitung und gute Materialien. Blickfang ist das 26,45 Zoll große Touchdisplay. Es zieht sich beinahe über das gesamte Armaturenbrett und ist wohl das größte, das Mazda jemals verbaut hat. Dazu kommen ein Head-up-Display, eine 360-Grad-Kamera, ein Panorama-Glasdach sowie beheiz- und belüftbare Vordersitze.