Große Klasse: Mit dem CX-6e läutet MAZDA endgültig die E-Wende ein

12.10.2026 um 08:00 Uhr
    Ein grau-weißer Mazda fährt auf einer Straße am See. | © Mazda
    Gut gerüstet: Wärmepumpe und 11kW-Bordlader sind serienmäßig am Start. | ©Mazda

    Die E-Wende ist auch bei Mazda angekommen. Das beweist der CX-6e vom japanischen Autohersteller. Was der SUV kann, erfährst du hier.

    Erst die Limousine und jetzt das SUV: Mit dem schicken CX-6e nimmt Mazda elektrisch Fahrt auf. Die Japaner waren beim E-Auto eher Spätstarter. Doch der neue Stromer zeigt, dass sich Warten lohnen kann: kraftvoller Heckantrieb, bis zu 484 Kilometer Reichweite (Stadt: 610) und ein eigenständiger Auftritt wie aus dem Designstudio. Flach, breit und fast 4,85 Meter lang, sieht seine Silhouette bereits im Stillstand nach Bewegung aus – stets bereit zum Sprung.

    Beim ersten Fahren fällt vorallem eines auf: Ruhe. Der Heckmotor schiebt mit 258 PS und 290 Nm Drehmoment an, ohne großes Theater. Tempo 100 ist nach 7,9 Sekunden erreicht, bei 185 km/h endet der Vortrieb. Das auf europäische Straßen abgestimmte Fahrwerk gibt dem 2,2-Tonner spürbare Rückmeldung. Noch dazu lässt sich der Fünftürer erfreulich agil bewegen. Am Schnelllader können bis zu 200 kW fließen; von zehn auf 80 Prozent soll die Batterie unter optimalen Bedingungen in 24 Minuten geladen sein.

    Stromer mit Premium-Gefühl

    Der Innenraum wirkt auf Anhieb einladend: Rundum gibt es reichlich Platz, eine hochwertige Verarbeitung und gute Materialien. Blickfang ist das 26,45 Zoll große Touchdisplay. Es zieht sich beinahe über das gesamte Armaturenbrett und ist wohl das größte, das Mazda jemals verbaut hat. Dazu kommen ein Head-up-Display, eine 360-Grad-Kamera, ein Panorama-Glasdach sowie beheiz- und belüftbare Vordersitze.

    Das markant gezeichnete E-SUV kann mit reichlich Platz und hoch wertiger Ausstattung überzeugen. | ©Mazda
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    Für Gepäck stehen 468 bis 1434 Liter bereit – plus 80 Liter im Frunk. Die Anhängelast beträgt bis zu 1,5 Tonnen. Der CX-6e startet bei 49.990 Euro*, die umfangreiche Takumi-Ausstattung ist bereits dabei. Takumi Plus kostet 52.990 Euro und bringt unter anderem digitale Außen- und Innenspiegel sowie 21-Zöller. Der gelungene Mazda CX-6e markiert einen bemerkenswerten Moment für eine Marke, die sich beim Elektroauto Zeit gelassen hat. Somit verkürzt er gekonnt das Warten auf weitere Stromer: Kürzlich wurde bekannt gegeben, dass sie nach aktuellen Planungen erst 2029 statt 2027 an den Start gehen.

    * Die staatliche Förderprämie beträgt je nach Familieneinkommen und -situation zwischen 3000 und 6000 €.