Unser Autoexperte Olaf Schilling über das Engagement von Peugeot in der Filmbranche und den neuen 408.
Am Anfang jedes Filmdrehs steht das Casting. Gesucht werden Gesichter mit Ausstrahlung. Persönlichkeiten, die einen Raum betreten und sofort alle Blicke auf sich ziehen. Genau diese Wirkung vermittelt auch das Aufmacherbild: Vor einer fahrenden Filmkamera zieht der neue Peugeot 408 selbstbewusst seine Bahn. Hinter ihm galoppieren Reiter in historischen Uniformen, in der Luft folgt ein Flugsaurier, als hätte ein Regisseur verschiedene Epochen und Genres miteinander verschmolzen.
Dies ist keine gewöhnliche Fahrszene, es ist ein großer Auftritt. Der 408 erscheint hier weniger als Fortbewegungsmittel, sondern viel mehr wie ein Hauptdarsteller. Die fließende Fastback-Silhouette, die markante Lichtsignatur und die kraftvoll modellierten Flächen verleihen ihm jene Präsenz, die man sonst von den Großen der Leinwand kennt. Er ist eindeutig ein Charakterdarsteller – und zugleich der Star einer Marke, die seit über zwei Jahrhunderten immer wieder neue Kapitel der Technikgeschichte schreibt.
Erste Fahreindrücke: Nach kurzer Eingewöhnung fährt sich das neue Lenksystem komplett selbstverständlich. Es funktioniert geschwindigkeitsabhängig: Bei niedrigen Geschwindigkeiten ist die Lenkung schneller und direkter, was das Fahren enger Kurven oder auch Einparkmanöver erleichtert. Mit zunehmendem Tempo wird sie jedoch entspannter. Sie setzt nicht jede kleine Bewegung in einen Schlingerkurs um, sondern agiert präzise und ruhig.
Peugeot spricht schon von der Lenkung der Zukunft – und die soll bereits in der zweiten Jahreshälfte 2027 im neuen Peugeot 208 Einzug halten. Manchmal zeigt sich die Zukunft eben nicht in gesteigerten PS-Zahlen, sondern in einer völlig neuen Art, die nächste Kurve anzusteuern.
* Die staatliche Förderprämie beträgt je nach Familieneinkommen und -situation zwischen 3000 und 6000 €